Söder liebäugelt mit Burka-Verbot

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Markus Söder kann sich ein Burka-Verbot auch in Deutschland vorstellen

München - Im Interview mit dem "Münchner Merkur" liebäugelt Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) mit einem Burka-Verbot nach dem Beispiel Frankreichs.

Bayerns Umwelt- und Gesundheitsminister Markus Söder (CSU) liebäugelt mit einem Burka-Verbot nach dem Beispiel Frankreichs. Man sollte auch in Deutschland über ein solches Verbot diskutieren, sagte Söder dem “Münchner Merkur“ (Dienstagsausgabe). “Es wäre ein wichtiges Signal, schließlich ist die Burka nicht gerade ein Zeichen von Integrationswilligkeit“, fügte der CSU- Politiker hinzu.

In Frankreich ist muslimischen Frauen das Tragen von Vollschleiern wie Burka und Nikab künftig verboten. Von Frühjahr kommenden Jahres an soll das Verbot auf allen öffentlichen Straßen und Plätzen, in Bussen, Bahnen, Bibliotheken und Behörden gelten.

Integrationsdebatte braucht Entscheidungen

Im Hinblick auf den Rücktritt von Ex-Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin und die von ihm ausgelöste Integrationsdebatte sagte Söder: "Viele in der CSU, aber auch ich selbst, haben sich zu Sarrazin in aller Deutlichkeit zu Wort gemeldet und klar gemacht, dass wir nicht nur irgendwelche Bücher brauchen, sondern Maßnahmen und Entscheidungen. Wir sollten dringend überlegen, wie wir die langjährige Forderung von Edmund Stoiber, dass Moscheen nicht höher sein dürfen als Kirchen, ins Baugesetzbuch aufnehmen können."

Das komplette Interview lesen Sie in der Dienstagsausgabe des Münchner Merkur.

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