Nach angeblicher Freilassung

OSZE: Beobachter werden weiterhin vermisst

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Lugansk  - Separatisten in der Ostukraine haben nach eigener Darstellung am Freitag vier verschleppte OSZE-Beobachter wieder auf freien Fuß gesetzt. Die OSZE kann dies bislang nicht bestätigen.

In den Wirren der Kämpfe in der Ostukraine hat die OSZE zuletzt gleich zwei Beobachterteams vermisst - obwohl eines angeblich von Separatisten auf freien Fuß gesetzt wurde. Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa konnte bis zum Nachmittag keinen Kontakt zu dem angeblich in Lugansk freigelassenen Team herstellen. Kurz darauf teilte die OSZE mit, dass es schon am Vorabend den Kontakt zu einer zweiten Beobachter-Gruppe in Sewerodonezk, etwa 100 Kilometer von Lugansk entfernt, verloren habe.

„Da wir Berichte über die Freilassung der seit dem 26. Mai vermissten Beobachter bislang nicht verifizieren konnten, gehen wir weiterhin davon aus, dass sie noch festgehalten werden“, sagte ein OSZE-Sprecher in Wien. Sobald man eine Bestätigung für die Freilassung habe, werde man dies mitteilen. Zuvor hatte Separatistenführer Alexej Tschmilenko in Lugansk am Freitag der Agentur Interfax erklärt, die vier OSZE-Beobachter seien freigelassen worden. Die Männer seien verwarnt und aufgefordert worden, sich künftig nicht mehr ohne Voranmeldung in dem Gebiet aufzuhalten.

dpa

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