Terrorismus

Selbstmordattentat vor Kirche in Indonesien

Polizist
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Ein bewaffneter indonesischer Anti-Terror-Polizist vor einer Kathedralkirche in Jakarta.

Vor einer Kathedrale auf der indonesischen Insel Sulawesi sprengt sich ein Mann in die Luft. Die Polizei spricht von einer «hoher Sprengkraft». Mindestens neun Menschen werden verletzt.

Jakarta (dpa) - Ein mutmaßlicher Selbstmordattentäter ist Morgen bei einem Anschlag auf eine Kathedrale auf der indonesischen Insel Sulawesi ums Leben gekommen.

Mindestens neun Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt. «Der Körper, den wir vor Ort gefunden haben, stammt vermutlich von dem Selbstmordattentäter», sagte der örtliche Polizeichef. Der Sprengsatz selbst sei «von hoher Sprengkraft» gewesen.

Zuvor hatte bereits der Sender Kompas TV wurde über einen möglichen Selbstmordanschlag spekuliert. Zahlreiche Krankenwagen sowie Spezialeinheiten der Polizei trafen am Unglücksort ein.

Die genauen Hintergründe des Anschlags waren zunächst nicht bekannt. Von den rund 270 Millionen Einwohnern Indonesiens sind knapp 87 Prozent Muslime, etwa zehn Prozent sind Christen.

© dpa-infocom, dpa:210328-99-999850/2

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