Schweden schiebt Asylbewerber in das falsche Land ab

Stockholm - Die schwedische Polizei hat einen Asylbewerber nach Angaben einer Anwältin in das falsche Land abgeschoben. Er sei in den Irak statt in Iran gebracht worden. Das kann für ihn böse Folgen haben:

Im Irak drohe ihm nun eine 15-jährige Haftstrafe, weil er angeblich vorgegeben habe, er sei Iraker, erklärte die Anwältin Emma Persson am Mittwoch. Ihr Mandant sei zwar im Irak geboren, später aber iranischer Staatsbürger geworden. 2002 floh er dann aus dem Iran und bat in Schweden um Asyl. Dies wurde abgelehnt und er sollte in den Iran abgeschoben werden, landete dann aber im Irak. Ein Polizeisprecher wollte den Fall unter Hinweis auf laufende Ermittlungen nicht kommentieren.

Die blutigen Proteste in Teheran

Die blutigen Proteste in Teheran

dapd

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare