Der Kandidat setzt weiter auf Sieg 

Schulz will unabhängig von Wahlergebnis SPD-Chef bleiben

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Martin Schulz unterwegs im Wahlkampf.

Der Kontrahent von Angela Merkel plant schon für die Zeit nach Bundestagswahl am 24. September: SPD-Chef Martin Schulz will unabhängig vom Ergebnis der Wahl SPD-Vorsitzender bleiben. 

Die Entscheidung treffe der SPD-Parteitag im Dezember, "zu dem ich wieder als Vorsitzender unserer Partei antrete", sagte Schulz am Donnerstag dem Sender SWR. Er erinnerte daran, dass er erst vor wenigen Monaten "mit 100 Prozent als Parteichef gewählt" worden sei.

Ohnehin setzt Schulz aber trotz des deutlichen Rückstands der SPD in den Meinungsumfragen für die Bundestagswahl weiter auf Sieg. "Ich glaube, dass die SPD eine gute Chance hat, die stärkste Partei in Deutschland zu werden", sagte der Herausforderer von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Er verwies auf die weiterhin hohe Zahl unentschlossener Wähler. Daher strebe er auch weiterhin an, Bundeskanzler zu werden, hob der SPD-Chef hervor.

Schulz sagte weiter, die SPD wolle "den Aufbruch und die Zukunft gestalten", während Merkel "die Vergangenheit verwalten" wolle und für die Zukunft "kein Konzept" habe. Als zentrale Ziele nannte er bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung gerade in sozialen Berufen und für Frauen.

AFP/js

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