Schröder fordert Facebook-Unterricht

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Bundesfamilienministerin Kristina Schröder erklärte, es bestehe offensichtlich Nachholbedarf, wenn es darum gehe, das Internet auch in der Familie zum Thema zu machen.

Berlin - Twitter, Facebook und Co. gehören für Kinder und Jugendliche längst zum Alltag wie Musikhören oder Sporttreiben. Jetzt hat Familienministerin Kristina Schröder mit einer Forderung überrascht.  

"Ähnlich wie Verkehrserziehung zur Grundschule gehören auch Facebook und Co. ab der 5. Klasse in den Unterricht", sagte Schröder zur Bild. Was soviel heißt wie, die Ministerin will den Umgang mit Sozialen Netzwerken auf den Lehrplan setzen lassen.

"Soziale Netzwerke sollen ja nicht nur den Mitgliedern Spaß machen, sondern auch den Machern Geld einbringen – deshalb ist es wichtig, über Risiken und Nutzen Bescheid zu wissen", so die Ministerin.

Der große Facebook-Knigge

Der große Facebook-Knigge

Bereits am Dienstag hatte Schröder am Rande des "Safer Internet Day" erklärt, es bestehe offensichtlich Nachholbedarf, wenn es darum gehe, das Internet auch in der Familie zum Thema zu machen. “Beim Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen mit dem Internet tragen alle Verantwortung - Unternehmen, Politik, Schule, Eltern, aber auch jede und jeder Einzelne.“

Facebook als Schulfach?

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ole/dapd

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