Sarkozy zieht Konsequenzen nach Wahlschlappe

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Nicolas Sarkozy.

Paris - Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy hat nach der desaströsen Regionalwahl-Schlappe seines bürgerlich-rechten Lagers erste Konsequenzen gezogen und die Regierung umgebildet.

Prominentes Opfer wurde Arbeitsminister Xavier Darcos, der als Spitzenkandidat einer der UMP-Listen besonders schlecht abgeschnitten hatte. Der 62- Jährige muss das Kabinett kurz vor der wichtigen Rentenreform verlassen und wird durch Haushaltsminister Eric Woerth ersetzt, wie Sarkozy am Montagabend mitteilen ließ. Woerths Posten soll der “junge Wilde“ François Baroin bekommen. Baroin, ein Vertrauter von Ex-Staatschef Jacques Chirac, gilt als Kritiker im eigenen Lager.

Er hatte Präsident Sarkozy zuletzt vorgeworfen, zu viele Nicht-UMP-Politiker auf Regierungsposten gesetzt zu haben. Neben Arbeitsministers Darcos wird auch der für Armut und Jugend zuständige Hohe Kommissar Martin Hirsch die Regierung verlassen. Er war einer derjenigen, die für die “Öffnung nach links“ standen. Neu ins Kabinett rücken neben Baroin zudem Marc- Philippe Daubresse, der Jugendminister wird, und Georges Tron, der als Staatssekretär für den öffentlichen Dienst zuständig sein wird.

dpa

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