Kreml mit klarem Statement 

Russland vergleicht Affäre um Trump Jr. mit TV-Serie

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Putin und Trump trafen in Hamburg während des G20-Gipfels aufeinander. 

Die Russland-Affäre um Donald Trump und sein Wahlkampfteam zieht immer größere Kreise. Jetzt hat sich auch Russland selbst zu Wort gemeldet - und den Vergleich mit einer US-TV-Serie gezogen. 

Moskau - Russland hat die Affäre um den Sohn von US-Präsident Donald Trump wegen möglicher Wahlkampfabsprachen mit einer endlosen TV-Serie verglichen. Der Fall könne mit den besten Serien in den USA konkurrieren, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Mittwoch in Moskau. „Wir haben bereits gesagt, dass wir nichts über diese Geschichte wissen“, bekräftigte er der Agentur Interfax zufolge.

Kreml: „Aus Mücken einen Elefanten machen“

Donald Trump Jr., der älteste Sohn des Präsidenten, hatte zuvor eingeräumt, dass er sich 2016 mit einer russischen Anwältin getroffen hatte. Aus einem am Dienstag dazu veröffentlichten E-Mail-Wechsel geht hervor, dass ihm zuvor belastende Informationen über die Konkurrentin seines Vaters bei der Präsidentschaftswahl, die Demokratin Hillary Clinton, in Aussicht gestellt worden waren.

Der Kreml habe damit nicht das Geringste zu tun und habe auch keinen Kontakt zu der Anwältin gehabt, sagte Peskow. Außenminister Sergej Lawrow sagte, er habe noch keinen einzigen Beleg zu den Vorwürfen gesehen. „Es ist erstaunlich, wie ernstzunehmende Leute aus Mücken einen Elefanten machen“, sagte er bei einem Besuch in Brüssel.

dpa

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