Republikaner im US-TV einig: "Lausiger" Obama

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Michelle Bachmann gilt als radikalkonservative Kongressabgeordnete

Washington - "Lausig" und "verfehlt": In ihrem zweiten Fernsehduell haben acht republikanische Präsidentschaftsbewerber in den USA die Wirtschaftspolitik von Präsident Barack Obama angegriffen.

Acht republikanische Präsidentschaftsbewerber in den USA haben in ihrem zweiten Fernsehduell einhellig die Wirtschaftspolitik des demokratischen Amtsinhabers Barack Obama als “lausig“ und “verfehlt“ angeprangert. Gut vier Monate vor der ersten Vorwahl lehnten alle von ihnen vehement jegliche Steuererhöhungen zum Abbau des US-Schuldenbergs ab, im Gegensatz zu Obama, der Reiche stärker zur Kasse bitten will. Die Präsidentschaftswahl findet im November nächsten Jahres statt.

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“Präsident Obama, Sie sind 2012 erledigt“, sagte die radikalkonservative Kongressabgeordnete Michelle Bachmann in der Debatte in Ames (Iowa). Bachmann gehört laut Umfragen zurzeit zu den aussichtsreichsten Bewerbern. Favorit ist bisher der Exgouverneur von Massachusetts, Mitt Romney. Nach ersten Einschätzungen konnten sich beide in der Debatte behaupten.

Sie war auch von verschärften Attacken untereinander geprägt. So lieferten sich insbesondere Bachmann und Exgouverneur Tim Pawlenty - beide aus Minnesota - heftige Wortgefechte darüber, wer sich in der Politik stärker von Obama unterscheidet.

Bereits am Wochenende könnte es indessen neue Bewegung im republikanischen Bewerberfeld geben. Der texanische Gouverneur Rick Perry will nach Medienberichten am Samstag offiziell in das Rennen einsteigen. Experten geben ihm gute Chancen, in der Spitzengruppe mitzumischen, in manchen Umfragen liegt er bereits auf dem zweiten Platz nach Romney - obwohl seine Kandidatur noch nicht einmal offiziell ist.

dpa

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