Präsidentschaftswahl: Wer fordert Barack Obama heraus?

Washington - 2012 ist in den USA wieder Präsidentschaftswahl. Barack Obama will seinen Platz im Weißen Haus verteidigen; welcher Republikaner ihn herausfordert, steht allerdings noch in den Sternen.

An diesem Dienstag fällt der Startschuss für den Vorwahl-Marathon, bei dem die Partei ihren Kandidaten sucht. Sechs Männer und eine Frau bewerben sich um die Nominierung. Einen klaren Favoriten gibt es nicht.

Mitt Romney, der Multimillionär und Ex-Gouverneur von Massachusetts, konnte sich in Umfragen als einziger kontinuierlich im Spitzenfeld halten. Doch vielen erzkonservativen und streng christlichen Republikanern an der Basis ist einstige Top-Unternehmer, der Mormone ist, ein Dorn im Auge.

Bis vor wenigen Wochen galt das politische Urgestein Newt Gingrich als sein härtester Konkurrent. Nach einer Serie von TV-Wahlspots, in denen er schlecht gemacht wurde, rutschte der ehemals mächtigste Gegenspieler des früheren Präsidenten Bill Clinton aber deutlich ab. Stattdessen rückten potenzielle Tea-Party-Lieblinge wie der streng religiöse Ex-Senator und Abtreibungsgegner Rick Santorum ins Rampenlicht.

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Der Startschuss für den Vorwahl-Marathon fällt in Iowa, gut 1500 Kilometer entfernt von Washington. Hier, in dem ländlich geprägten Bundesstaat im Mittleren Westen werden die Weichen gestellt. In einer Art Urwahl kommen in Büchereien, Kirchen, Turnhallen oder Wohnzimmern Wähler am Abend zusammen und stimmen schon mal ab. Wer gewinnt, dem sind die Aufmacher der Nachrichten und der Zeitungen im ganzen Land sicher. Er kann hoffen, die riesige Schar Unentschiedener auf seine Seite zu ziehen.

Zwar wird nicht immer der Sieger von Iowa am Ende auch nominiert, doch wer hier schlecht abschneidet, für den sieht es in der Regel nicht gut aus. Tatsächlich gekürt wird der Präsidentschaftskandidat der Republikaner dann Ende August bei einem Parteitag in Florida.

Rubriklistenbild: © dpa

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