Landtagswahl 2018 in Bayern

Nahles: Trotz schlechter Landtagswahlumfragen kämpft SPD geschlossen

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Natascha Kohnen (l.) und Parteichefin Andrea Nahles in München

SPD-Parteichefin Andrea Nahles zeigt eine Woche vor der Landtagswahl in Bayern Geschlossenheit. Sie wolle trotz schlechter Umfragen weiter kämpfen.

München - Trotz miserabler Umfragewerte zur bayerischen Landtagswahl am 14. Oktober haben die SPD-Spitzen in Bund und Land Geschlossenheit demonstriert. „Wir hier stehen geschlossen, wir kämpfen gemeinsam, und das werden wir die ganze Woche noch tun“, sagte Parteichefin Andrea Nahles am Montag in München. Anders als bei der CSU, die sich schon „eine Woche vor der Wahl öffentlich darüber fetzt“, wer für das schlechte Wahlergebnis verantwortlich sei, gebe es in der SPD keine Schuldzuweisungen. Zwischen sie und Bayerns SPD-Spitzenkandidatin Natascha Kohnen passe kein Blatt.

Mit Blick auf die Umfragen mit Werten um die elf Prozent betonte Nahles: „Natürlich würden wir uns bessere Umfragen wünschen, aber wir kämpfen, weil wir glauben, da sind noch viele Leute unentschlossen und gewinnbar.“

Wie in den vergangenen Wochen lehnte Kohnen Aussagen zu einer möglichen Regierungsbeteiligung der SPD mit der CSU ab, da es „am Ende sonst nur um Ministerposten und Dienstwagen“ gehe. „Die Leute wollen Lösungen hören“, sagte sie und forderte auch von den anderen Parteien eine Konzentration auf Sachfragen.

dpa

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