Thüringer Verfassungsschutzchef warnt 

Die Folgen von Chemnitz: Rechtsextreme Terrorgefahr in Deutschland allgegenwärtig

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Auch Chemnitz ist Teil des Bandes der Einheit, das am Gelände der Feierlichkeiten in Berlin zum Tag der Deutschen Einheit installiert wurde.

Nach mehreren Verhaftungen am Montag in Chemnitz meldet sich der Thüringer Verfassungsschutzchef zu Wort und warnt vor der zunehmenden Gewaltbereitschaft rechtsextremer Gruppen.

Thüringen - Die Lage ist brisant: Die Gewaltbereitschaft der rechtsextremen Szene nehme deutlich zu. Kampfsportaffinität, Körperertüchtigungen und Schießtrainings stünden an der Tagesordnung, so der Präsident des Landesamtes für Verfassungsschutz in Thüringen gegenüber Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschlands. Der rechtsextreme Terror zieht nun also erneut in Deutschland ein, zumindest seien laut dem Verfassungsschutzchef „alle Zutaten und Voraussetzungen für Rechtsterrorismus erkennbar“.  Obwohl die Strukturen einer Terrorgruppe erst in Ansätzen zu sehen seien, komme auch der Generalbundesanwalt in seinen Ermittlungen auf die selben Schlussfolgerungen. Konkret handelt es sich um die Ermittlungen rund um die mutmaßliche Terrorgruppe „Revolution Chemnitz“.

Rechtsextremer Terror in Chemnitz

Erst vergangenen Montag ließ der Generalbundesanwalt sieben Männer festnehmen, die eine rechtsterroristische Vereinigung gegründet haben sollen. Ein achter Verdächtiger befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits in Untersuchungshaft. Ihr Ziel: Mehr Terror verursachen als der Nationalsozialistische Untergrund (NSU). Um ihr Vorhaben zu realisieren, soll die Gruppe „Revolution Chemnitz“ neben gezielten Ausländerattacken auch Angriffe auf politisch Andersdenkende sowie Journalisten geplant haben. Um den demokratischen Rechtsstaat zu stürzen, planten die Männer offenbar einen Anschlag am Tag der Deutschen Einheit, so die Ermittler. Nachdem die rechtsextreme Gruppe versucht hatte, an Schusswaffen zu gelangen, hoben die Behörden die Gruppe aus. Dass sich nun auch der Verfassungsschutzchef in Thüringen zu Wort meldet, unterstreicht die heikle Lage.

afp

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