Weiter auf dem Weg der Besserung

Nach Attentat: Reker nimmt Wahl als Kölner OB an

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Henriette Reker im Wahlkampf. Sie liegt derzeit noch auf einer Intensivstation

Köln - Die bei einem Messerangriff schwer verletzte Henriette Reker (58) hat die Wahl zur Kölner Oberbürgermeisterin angenommen. Am Donnerstag hat sie die Annahmeerklärung unterzeichnet.

Damit ist Henriette Reker ab sofort als neue Rathauschefin im Amt, teilte die Stadt mit. Laut dem Kölner "Express" liegt Reker noch auf der Intensivstation einer Kölner Klinik. Sie soll noch nicht sprechen, um ihre Genesung nicht zu gefährden, hieß es weiter. Wann die neue Oberbürgermeisterin das Krankenhaus verlassen kann, ist noch nicht bekannt. Laut den Ärzten geht es ihr immer besser. Der Heilungsprozess werde "von den behandelnden Ärzten und von der Familie als "erfreulich“ und positiv verlaufend beschrieben", teilte die Stadt bereits am Dienstag mit.

Die 58-Jährige war am Samstag vor ihrer Wahl zur Oberbürgermeisterin von einem 44-Jährigen aus fremdenfeindlichen Motiven niedergestochen und schwer verletzt worden. Bei der Wahl errang Reker dann einen überwältigenden Sieg: Die parteilose Kandidatin erhielt 169.919 der insgesamt 322.696 gültigen Stimmen  - die absolute Mehrheit bereits im ersten Jahrgang.

dpa/AFP

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