Mexiko gibt Reisewarnung für Arizona heraus

Mexiko-Stadt - Die mexikanische Regierung hat eine Reisewarnung für Arizona herausgegeben und protestiert damit gegen ein neues Einwanderungsgesetz in diesem US-Staat.

Das Außenministerium in Mexiko-Stadt erklärte am Mittwoch, jede mexikanische Staatsbürger müsse in Arizona damit rechnen, allein wegen seiner ethnischen Herkunft Ärger mit der Polizei zu bekommen. Mit der Verabschiedung des Gesetzes werde “eine feindselige Atmosphäre für Migranten und für alle Besucher aus Mexiko“ erzeugt.

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Das voraussichtlich Ende Juli in Kraft tretende Gesetz sieht polizeiliche Vernehmungen bei bloßem Verdacht einer illegalen Einwanderung vor. Außerdem wird der Aufenthalt ohne gültige Papiere künftig als Straftat eingestuft. Der Senator von Arizona, der Republikaner John McCain, sagte, das Gesetz sei notwendig, weil die Regierung in Washington nicht in der Lage gewesen sei, die Grenzen zu sichern.

Der Kritik von US-Präsident Barack Obama an dem Gesetz in Arizona schlossen sich am Dienstag auch Justizminister und Generalstaatsanwalt Eric Holder sowie Heimatschutzministerin Janet Napolitano an.

DAPD

Rubriklistenbild: © ap

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