Medwedew für Präventivschläge gegen Terroristen

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Dmitri Medwedew hat sich für härtere Maßnahmen im Kampf gegen den Terror ausgesprochen.

Moskau - Nach den Selbstmordattentaten in der Moskauer Metro hat Kremlchef Dmitri Medwedew bei einem Blitzbesuch im Konfliktgebiet Nordkaukasus Präventivschläge gegen Terroristen gefordert.

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“Alle Staaten sollten im Anti-Terror-Kampf über eine Ausweitung ihrer Mittel nachdenken und wirksamere Schritte erwägen“, sagte Medwedew am Donnerstag nach Angaben der Agentur Interfax in der Teilrepublik Dagestan am Kaspischen Meer. Zur Verhinderung eines “grausamen Attentats“ dürften “vorbeugende Schläge gegen Terroristen“ kein Tabu sein, sagte der russische Präsident. Medwedew forderte in der Hauptstadt Machatschkala auch ein härteres Vorgehen gegen Aufständische in der Region.

Selbstmordanschläge in Moskauer U-Bahn

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In Dagestan waren am Vortag bei Bombenanschlägen zwölf Menschen getötet worden. “Die Liste der Kampfmaßnahmen muss erweitert werden“, forderte Medwedew. “Wir werden alle Terroristenführer finden und bestrafen.“ Die Behörden im Nordkaukasus seien aufgerufen, enger mit muslimischen Geistlichen zusammenarbeiten, um Anschläge islamistischer Extremisten zu verhindern. Zudem sollte Extremisten, die sich vom bewaffneten Kampf lossagen, eine Ausstiegsperspektive gegeben werden, sagte Medwedew. Dagegen müssten “Hassprediger“ isoliert werden.

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