Eltern von NSU-Terrorist schildern Treffen vor 2002

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Ein Polizist steht im November 2011 vor dem Haus der rechtsextremen Terrorzelle in Zwickau. Jetzt berichten die Eltern eines der mutmaßlichen NSU-Terroristen von Kontakten und Treffen mit der Zwickauer Zelle vor 2002.

München/Erfurt - Die Eltern eines der mutmaßlichen Neonazi-Terroristen hatten laut Medienbericht mehrmals Kontakt mit Mitgliedern der untergetauchten Zwickauer Zelle.

Es habe Telefonate und Treffen gegeben, zitierte das Magazin "Focus" aus einer Vernehmung der Mutter von Uwe Böhnhardt. Vom Zeitpunkt des Untertauchens im Januar 1998 bis 2002 hätten Böhnhardts Eltern „enge Verbindungen“ zu ihrem Sohn und seinen beiden Komplizen aus dem sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU), Uwe Mundlos und Beate Zschäpe, gehabt. Nach 2002 sei die Verbindung abgebrochen.

Bis Ende 2001 sollen die zwei Männer des Trios nach Erkenntnissen der Ermittler bereits vier der ihnen zur Last gelegten zehn Morde begangen haben, außerdem vier Banküberfälle und einen Sprengstoffanschlag.

dpa

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