Lieberknecht: Neuwahl in Thüringen ist kein Ausweg

+
Noch Ministerpräsidentin: Christine Lieberknecht (CDU). Foto: Martin Schutt/Archiv

Erfurt (dpa) - Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat Spekulationen über Neuwahlen wegen des knappen Ausgangs der Landtagswahl zurückgewiesen.

"Das wäre eine Niederlage der parlamentarischen Demokratie", sagte sie bei einer Festveranstaltung zu 21 Jahren Thüringer Verfassung im Landtag in Erfurt.

Nach der Wahl vom 14. September sondierten die Parteien in Thüringen eine Fortsetzung der schwarz-roten Landesregierung und die Bildung einer rot-rot-grünen Koalition. Beide hätten im Landtag nur eine Stimme Mehrheit. Andere Koalitionen mit stabileren Mehrheiten waren politisch nicht gewollt. Inzwischen bahnt sich ein rot-rot-grünes Bündnis an.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare