Angeklagte aus Nordkaukasus

Lange Haftstrafen im Mordfall Nemzow verhängt

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Blumen und letzte Grüße liegen an jener Stelle unweit des Kreml, an der der Oppositionspolitiker Boris Nemzow ermordet wurde. Foto: Julius Koerbel/Archiv

Moskau (dpa) - Im Mordfall des russischen Oppositionellen Boris Nemzow hat ein Moskauer Gericht den Todesschützen zu 20 Jahren Straflager verurteilt. Vier Komplizen erhielten Haftstrafen zwischen 11 und 19 Jahren, wie die Agentur Tass meldete.

Zudem belegte der Richter Juri Schitnikow die fünf Angeklagten aus dem russischen Nordkaukasus demnach mit Geldstrafen von jeweils 100 000 Rubel (knapp 1500 Euro). Die Staatsanwaltschaft hatte für den Todesschützen lebenslange Haft beantragt, für die Mitangeklagten 17 bis 23 Jahre. Nemzow war im Februar 2015 in Moskau unweit des Kremls erschossen worden.

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