Krise erreicht NATO: Das Bündnis muss sparen

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Die Nato muss sparen.

Brüssel - Auch das Nordatlantische Bündnis muss wegen der Wirtschafts- und Finanzkrise sparen.

NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen kündigte am Montag in Brüssel Vorschläge für Einsparungen sowie für Strukturreformen der Allianz an. Sie sollen am Donnerstag erstmals von den Verteidigungsministern der 28 Bündnisstaaten diskutiert werden. Rasmussen sagte, er werde unter anderem Kürzungen und Verschiebungen im Militärhaushalt in Höhe von 1,5 Milliarden Euro vorschlagen.

Nach Angaben von Diplomaten stehen auch extrem kontroverse Vorschläge auf der Brüsseler Tagesordnung der Minister: beispielsweise eine Verringerung der militärischen Kommandozentralen und eine Zusammenlegung der verschiedenen NATO-Agenturen. Rasmussen strebt Vorentscheidungen über die Reform des Bündnisses beim NATO- Gipfel vom November in Lissabon an.

dpa

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