#WhereAreTheChildren

Präsidententochter Ivanka postet Schmuse-Foto mit ihrem Sohn - und erntet heftigen Shitstorm

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Dieses Foto und die Zeile My ♥️! #SundayMorning sorgt derzeit für Wirbel in den USA.

Die Tochter von US-Präsident Donald Trump, Ivanka, hat ein Foto vom Kuschel mit ihrem Sohn gepostet. Dafür muss sie nun massive Kritik einstecken. Grund ist die Politik ihres Vaters.

Washington - Mit einem Foto von ihr und einem ihrer Kinder hat Ivanka Trump, Tochter und Beraterin von US-Präsident Donald Trump, eine Woge der Entrüstung in den Online-Netzwerken ausgelöst. Ivanka Trump hatte am Sonntag ein Foto online gestellt. Es zeigt sie innig mit ihrem kleinen Sohn, der noch im Schlafsack steckt. 

Kritiker der Einwanderungspolitik der Trump-Regierung nahmen dies zum Anlass, die Praxis anzuprangern, dass US-Grenzbeamte illegal Eingewanderten ihre Kinder wegnehmen. "Ist es nicht einfach das Beste, Dein Kleines an Dich zu drücken - genau zu wissen, wo sie sind, sicher in Deinen Armen?", kommentierte der Komiker Patton Oswalt das Foto sarkastisch im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Das ist das Beste. Das BESTE. Stimmt's, Ivanka?", fügte er hinzu.

Kritiker: Fotos von Ivanka Trump sind „taktlos“

Der Politologe Brian Klaas von der renommierten London School of Economics warf der Präsidententochter vor, "unglaublich" ignorant zu sein. Angesichts der wachsenden Empörung, dass "kleine Kinder an der Grenze gewaltsam aus den Armen ihrer Eltern gerissen werden", sei Ivanka Trumps Foto mit Kind taktlos. Schließlich unterstütze sie diese "barbarische Politik" gegenüber Einwandern. Unter dem Schlagwort "#WhereAreTheChildren" (Wo sind die Kinder) erntete die Präsidentenberaterin viele weitere beißende Kommentare.

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US-Justizminister Jeff Sessions hatte vergangenen Monat eine "Null Toleranz"-Politik gegenüber Menschen angekündigt, die illegal in die USA einwandern. Diese beinhaltet auch, illegal Eingewanderte und ihre Kinder zu trennen.

US-Präsident Trump hatte vor den Attacken gegen seine Tochter die Demokraten für das "schreckliche Gesetz" verantwortlich gemacht, auf dem dieses Vorgehen beruhe. Allerdings gibt es kein derartiges US-Gesetz und so war unklar, worauf sich der Präsident mit seiner Twitter-Botschaft vom Samstag bezog.

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Im Februar 2020 trat Ivanka Trump außerdem beim „Global Women's Forum“ in Dubai als eine der Hauptrednerinnen auf. Dabei lobte sie die Frauenrechte im Nahen Osten.

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afp

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