Nullrunde droht

Hartz IV: Verband warnt – Bezieher bezahlen für Corona-Krise

Demonstration von Hartz IV-Kritikern. Sie tragen ein Plakat mit der Aufschrift „Hartz IV bedeutet Armut“.
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Bezahlen sie für die Corona-Kosten? Hartz-IV-Beziehern droht im Jahr 2022 eine Nullrunde.

Trotz Kinderbonus und Einmalzahlung: Hartz-IV-Bezieher könnten für die Corona-Kosten teuer bezahlen. Ihnen droht eine Nullrunde im Jahr 2022, warnen Verbände.

Hamburg/Berlin – Bessere Hilfen für Hartz-IV-Empfänger in der Corona-Krise hat der Paritätische Wohlfahrtsverband angemahnt. So bekräftigte der Verband die Forderung nach einer Erhöhung der monatlichen Regelsätze auf mindestens 600 Euro sowie einen Pandemiezuschlag von 100 Euro pro Kopf und Monat. Es dürfe einfach nicht passieren, dass die Bundesregierung die „Armen wieder im Regen stehen lässt“, teilte Hauptgeschäftsführer Ulrich Schneider mit.

Seit Monaten dringt ein Bündnis von 36 Verbänden und Gewerkschaften auf eine deutliche Anhebung der Regelsätze. Allerdings hatte die Bundesagentur für Arbeit das Ansinnen zuletzt scharf zurückgewiesen*. Doch laut dem Paritätischen sind die Regelsätze nicht bedarfs- und kostendeckend, zumal im kommenden Jahr den Hartz-IV-Beziehern eine Nullrunde drohe.

Warum viele Empfänger der Grundsicherung ab dem Jahr 2022 weniger Geld in der Geldbörse haben könnten, erfahren Sie hier*. * 24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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