Guttenberg als Kanzler: "Völliger Unsinn"

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Karl-Theodor zu Guttenberg sieht sich nicht als nächsten Bundeskanzler.

München - Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg hat Spekulationen zurückgewiesen, er könne Bundeskanzlerin Angela Merkel ablösen.

“Das ist ja blanker Hohn jetzt. Völliger Unsinn“, sagte der CSU-Politiker der Illustrierten “Bunte“: “Wir haben eine Bundeskanzlerin, wir haben eine Regierung.“ Jetzt seien “alle, ausnahmslos alle aufgerufen“, das Klima in der Koalition zu verbessern. Zur Frage, ob er sich das Amt zutraue, antwortete er ausweichend: Die Frage stelle sich für ihn nicht.

Superstar Guttenberg: Seine besten Bilder

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Zugleich kritisierte Guttenberg das Schweigen von Politikern nach der Kritik an Bundespräsident Horst Köhlers Bundeswehr-Interview, die zu dessen Rücktritt geführt hatte. “Ich glaube, dass es angebracht gewesen wäre, wenn ihn da einige mehr vielleicht auch in Schutz genommen hätten“, sagte Guttenberg. “Mich hat erstaunt, wie viele da geschwiegen haben.“ Der 38-Jährige sagte, er nehme “auch mal in Kauf anzuecken, indem ich unbequeme Wahrheiten ausspreche“, und habe “keine große Lust mich zu ändern“. Dabei helfe ihm auch seine Frau Stephanie, die ein wunderbares Korrektiv und ein herrlich kritischer Mensch sei.

dapd

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