Nach Auftritt in Davos

Überraschender Tweet von Greta Thunberg: Bereitet sie ihre Fans auf den Abschied vor?

+
Greta Thunberg besucht das Weltwirtschaftsforum in Davos

Greta Thunberg twittert über die CO2-Bilanz und über fossile Brennstoffe. Dabei macht sie eine kleine Bemerkung mit großer Wirkung: „Meine Zeit endet ...“

  • Greta Thunberg gilt als die lauteste Stimme einer jungen Generation von Klimaaktivistin. 
  • Die 17-Jährige hat weltweit die Fridays-for-Future-Bewegung initiiert. In Hamburg soll sie nun als Wachsfigur verewigt werden.
  • Auf Twitter veröffentlicht Thunberg ein radikales Statement - und macht eine überraschende Enthüllung. 

Hamburg - Greta Thunberg soll bald zwischen Angela Merkel, Brad Pitt und Helene Fischer stehen. Bewegungsfreiheit wird die schwedische Klimaaktivistin dort nicht haben. Und auch über Inhalte wird dabei nicht viel geredet. Das liegt nicht an der seichten Unterhaltung von Schlagerstar Helene Fischer oder Hollywood-Star Brad Pitt. Thunberg soll, in ihrem 17-jährigen Antlitz, als Wachsfigur im Hamburger Panoptikum verewigt werden. Ungeachtet dessen vermeldet Greta Thunberg* auf Twitter, dass ihre selbsternannte Aufgabe als „internationale Klima-Botschafterin“ bald enden könnte. 

Greta Thunberg: Nimmt sie Abschied von der internationalen Bühne?

„Kaum eine andere Persönlichkeit stand in den vergangenen Monaten so im Zentrum des öffentlichen Interesses wie Greta Thunberg*“, teilte das Panoptikum am Mittwoch in der Hansestadt Hamburg mit. Für viele Menschen sei sie „zum Vorbild für klimaschonendes Handeln geworden und hat somit einen Platz im Panoptikum verdient“, hieß es. Ob Bundestrainer Jogi Löw dem auch zustimmen würde? In einem Interview äußerte er sich kürzlich über Thunberg und ihr Wirken. Was Thunberg selbst von ihrer Wachsfigur hält, ist nicht bekannt. Ihre Bedeutung macht es jedoch deutlich. Was also, wenn sie der internationalen Bühne und den Klimakonferenzen fern bleibt?

Greta Thunberg: Erschreckende Nachricht via Twitter - muss die Welt von ihr Abschied nehmen?

Unbestritten ist: Thunberg hat die weltweite Jugendbewegung Fridays-for-Future* initiiert und setzt sich seit 2018 unerbittlich für Klimaschutz ein. Schwergewichten der internationalen Politik tritt Greta Thunberg immer wieder unerschrocken gegenüber - und weist die Staats- und Regierungschefs auf diversen UN-Klimakonferenzen zurecht*. 

Jetzt wird erstmals deutlich: Es ist nicht klar, wie viel die Welt von der schwedischen Klimaaktivistin noch zu sehen bekommt. Nachdem sie auf dem Weltwirtschaftsgipfel in Davos gerade noch Donald Trump und Co. die Leviten gelesen hat, twittert sie am Donnerstag selbstbewusst, dass ihr schulfreies Jahr im August zu Ende gehe. Dennoch brauche man wohl keinen Universitätsabschluss, um zu erkennen, dass aktuelle Ambitionen zur Reduktion von Carbon und fossilen Brennstoffen nicht ausreichen, so Thunberg weiter. 

Einen Tag nachdem US-Präsident Donald Trump in seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos Greta Thunberg dazu aufgefordert hatte, sich doch auf andere Länder zu konzentrieren, wiederholt Thunberg damit ihre Forderungen - und reagiert trocken auf den Angriff von US-Finanzminister Steven Mnuchin in Davos. Dieser hat der schwedischen Klimaaktivistin auf dem Weltwirtschaftsgipfel geraten, erstmal ihr Ökonomie-Studium zu meistern, bevor sie den Vereinigten Staaten Ratschläge erteile. „Ist sie Chefökonomin, oder wer ist sie? Ich bin verwirrt“, sagte Mnuchin am Donnerstag in Davos.  

Zugleich erinnert sie aber an etwas, was bisher kaum antizipiert wurde: Greta Thunberg wird in wenigen Monaten wahrscheinlich wieder in die Schule gehen - und sich damit mehr oder weniger von der ganz großen internationalen Bühne verabschieden müssen. 

Video: In Davos reagiert Donald Trump auf Greta Thunberg - USA „schön“ und „sauber“

Michael Braungart, einer der bekanntesten Umweltchemiker Deutschlands, spricht über Greta Thunberg und den Weltuntergang. In einem Interview macht Jürgen von der Lippe eine klare Ansage in Richtung Greta Thunberg. Auf Twitter wird er dafür scharf angegriffen und veräppelt.

Greta Thunberg hat vor, eine Marke anzumelden - ihre eigene Klima-Bewegung „Fridays for Future“. Ihre Begründung dafür klingt drastisch. Kritik an der schwedischen Klimaaktivistin übt der Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor (CDU) - und er stellt eine brisante Theorie auf. 

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare