Hartz IV: CSU gegen zu hohe Regelsätze

+
CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt

Kloster Banz - Die CSU macht Front gegen aus ihrer Sicht zu hohe Hartz-IV-Regelsätze. Eine Koppelung der Sätze an die Entwicklung der Löhne und Preise - wie von Arbeitsministerin von der Leyen (CDU) geplant - wäre nicht sachgerecht.

Außerdem würde eine solche das Lohnabstandsgebot belasten, kritisierte Generalsekretär Alexander Dobrindt am Donnerstag nach einer Sitzung des CSU-Präsidiums in Kloster Banz. Eine solche Steigerung der Hartz-IV Sätze würde zu Lasten von Vollzeitarbeitnehmern in den unteren Einkommensgruppen gehen und wäre das “vollkommen falsche Signal“, warnte Dobrindt.

50 Fakten über Hartz IV

50 Fakten über Hartz IV

Nach CSU-Einschätzung wäre eine zu starke Hartz-IV Erhöhung auch aus einem zweiten Grund sozial ungerecht: Dobrindt argumentierte, dass die Renten nur wenig steigen. “Bei der Neuregelung von Hartz-IV dürfen nicht die Regelsätze auf die Überholspur gesetzt werden, und die Renten bleiben auf der Standspur.“

dpa

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare