Große Rettungsaktion

Ex-Bundespräsident Gauck mit Boot gekentert - besonderer Zufall bei seiner Rettung

+
Der ehemalige Bundespräsident Gauck ist am Freitag vor dem Ostsee-Bad Wustrow (Mecklenburg-Vorpommern) mit einem kleinen Segelkutter gekentert.

Der ehemalige Bundespräsident Joachim Gauck war am Freitagnachmittag mit einem Segelboot gekentert. Seenotrettern zogen den 79-Jährigen aus dem Wasser. Dieser kündigte jetzt eine Belohnung an.

Update vom 29. Juli, 13.20 Uhr: Die Seenotretter, die am Freitagnachmittag ausrückten, um einem 79-Jährigen zu helfen, der mit einem Segelboot gekentert war, staunten wohl nicht schlecht, als sie den ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck wohlauf aus dem Wasser zogen. Doch nicht nur die Retter kannten den zu Rettenden. Auch Gauck sah die Einsatzkräfte der Seenotrettung am Freitag nicht zum ersten Mal.

Wie Focus Online berichtete, war Joachim Gauck 2016, damals noch im Amt, zu Besuch bei der Freiwilligenstation in Wustrow, da er, wie schon seine Vorgänger, die Schirmherrschaft für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger übernommen hatte. Eben jene Freiwilligen konnten sich am Freitag dann für die langjährige Schirmherrschaft des 79-Jährigen auf eine ganz besondere Art und Weise revanchieren.

Der Ex-Bundespräsident soll auch angekündigt haben, die Retter für ihren Einsatz zu belohnen. Die erste Runde auf dem nächsten Sommerfest der Seenotretter gehe demnach auf Gauck. Eine schöne Geste für einen Einsatz, den die Freiwilligen so schnell wohl nicht vergessen werden. 

Boot kentert: Ex-Bundespräsident Joachim Gauck in Seenot

Wustrow - Schock für den ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck: Bei einem Ausflug in Wustrow kenterte ein historisches Fischerboot, Seenotretter zogen den 79-Jährigen aus dem Wasser. Dies berichtet die „Ostsee Zeitung“. Nach dem Kentern des Bootes im Wustrower Hafen seien die Rettungskräfte am Freitagnachmittag gegen 14.20 Uhr alarmiert worden. Mit dem Rettungskreuzer „Barsch“ wurde Gauck demnach aus dem Wasser gezogen und den Rettungssanitätern übergeben. Er blieb laut Bundeskriminalamt unverletzt. „Herr Gauck ist unverletzt und wohlauf“, sagte zudem eine Sprecherin. Auch sonst sei niemand verletzt worden.

Ehemaliger Bundespräsident Gauck in Seenot in der Ostsee: Große Rettungsaktion

Ein Großaufgebot an Rettungskräften sei im Einsatz gewesen. Mehrere örtliche Feuerwehren sowie ein Hubschrauber und das Bundeskriminalamt halfen bei der Rettung. Das Personenschutzkommando des ehemaligen Bundespräsidenten war an Land geblieben.

Wieso das Fischerboot kenterte ist bislang nicht bekannt. Zu der Unfallursache konnte das Bundeskriminalamt zunächst keine Angabe machen.

Ex-Bundespräsident Gauck wuchs an der Ostsee auf

Gauck ist in Rostock geboren und in Wustrow aufgewachsen. Bis 2017 war der ehemalige Pastor fünf Jahre lange Bundespräsident. Unlängst hatte seine Forderung nach einer „erweiterten Toleranz in Richtung rechts“ große Wellen geschlagen

Kürzlich sorgte der ehemalige Bundespräsident für Aufsehen, da er mehr Toleranz in der Gesellschaft forderte.

mb

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf soester-anzeiger.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare