Gauck attackiert Linkspartei

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Bundespräsidenten-Kandidat Joachim Gauck attackiert die Linkspartei.

Berlin - Joachim Gauck, rot-grüner Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten, hat sich von der Linkspartei abgegrenzt. Mit scharfen Worten greift der DDR-Bürgerrechtler die SED-Nachfolgepartei an.

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“Wer den Systemwechsel will, wird bei mir auf Widerspruch treffen. Wer den Kapitalismus abschaffen will, erscheint mir wie ein Träumer“, sagte Gauck den Dortmunder “Ruhr Nachrichten“. Es sei Unsinn, wegen einer Finanzkrise den Kapitalismus abschaffen zu wollen. Nötig seien Regeln, Kontrollen und Sanktionen. “Wir schaffen ja auch nicht den Fußball ab, sondern wir stellen die vom Platz, die Foul spielen“.

Joachim Gauck: Der Kandidat im Porträt

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Die Linksfraktion im Bundestag hatte am Dienstag beschlossen, Gauck und den Koalitionskandidaten Christian Wulff zu ihrer nächsten Sitzung einzuladen. Einzelne Politiker der Linken hatten sich zuletzt dafür ausgesprochen, im zweiten oder dritten Wahlgang für Gauck zu stimmen, sollte sich Wulff in der Bundesversammlung nicht auf Anhieb durchsetzen. Dies stieß in der Parteispitze auf heftigen Widerspruch.

apn

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