„Ich bin ein großer Fan“

Bei Frage nach Wunschkoalition schweift Gabriel in die Vergangenheit ab

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Sigmar Gabriel.

Eine knappe Woche vor der Bundestagswahl hofft Sigmar Gabriel immer noch auf die SPD als regierende Partei. Auf die Frage nach seinen Wunschpartnern schweift er ab.

Berlin - Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) gibt die Hoffnung auf eine SPD-geführte Bundesregierung nicht ganz auf. Auf die Frage nach einer Ampelkoalition nach Mainzer Modell sagte Gabriel dem Sender SWR (Ausstrahlung Samstag, 18.30 Uhr): „Ich bin ein großer Fan, bin ein Sozialliberaler, im Kern halte ich das für die richtige Koalition. Und die Grünen sind ja nichts anderes als eine besondere Form liberaler Politik.“

Sozialliberale Zeiten unter den SPD-Kanzlern Willy Brandt und Helmut Schmidt zählten aus seiner Sicht zu den „besten Zeiten im Land“, sagte Gabriel. Er sei allerdings nicht sicher, ob FDP-Chef Christian Lindner für so eine Konstellation zur Verfügung stünde.

Der jüngste ARD-„Deutschlandtrend“ hatte für die SPD nur noch 20 Prozent Zustimmung in der Sonntagsfrage ergeben. Wenn schon an diesem Sonntag gewählt würde, könnte die FDP mit 9,5 Prozent der Stimmen rechnen, die Grünen mit 7,5 Prozent. Die drei Parteien hätten damit genauso viele Stimmen wie die Union. Als drittstärkste Kraft wird der Umfrage zufolge allerdings noch die AfD mit einem Stimmenanteil von 12 Prozent in den neuen Bundestag einziehen.

dpa

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