Grenzkrontrollen

G20-Gipfel: Bundespolizei erfasst 4546 unerlaubte Einreisen

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Grenzkontrolle bei Einreise aus den Niederlanden.

Bei Kontrollen der Bundespolizei rund um den Hamburger G-20-Gipfel sind nach Medienberichten 6125 Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz registriert worden.

Potsdam -  Vom 12. Juni bis 11. Juli habe es darunter 4546 unerlaubte Einreisen gegeben, berichtet das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ unter Berufung auf einen unveröffentlichten Bericht der Bundespolizei. Damit seien in dem Zeitraum deutlich mehr illegale Einreisen erfasst worden als im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Zum erheblichen Teil habe es sich um Migranten gehandelt, die schon in anderen EU-Ländern einen Asylantrag gestellt hätten, heißt es in dem „Spiegel“-Bericht. Bei der Kontrolle von fast einer Million Menschen seien nur 765 Gipfelgegner aufgefallen, 62 Personen sei die Einreise verweigert worden.

Nach Informationen der Zeitungen der Funke Mediengruppe (Samstag) wurden 812 Drogendelikte festgestellt; 782 Haftbefehle konnten vollstreckt worden. „Allein schon diese Ergebnisse sprechen für einen Mehrwert der vorübergehenden Wiedereinführung von Grenzkontrollen an den deutschen Binnengrenzen“, wird aus dem Bericht zitiert.

dpa

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