Weiterhin chaotische Lage

Frankreichs Präsident Macron will im Libyen-Konflikt vermitteln

+

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will einem Zeitungsbericht zufolge im Libyen-Konflikt vermitteln.

Der von der UNO unterstützte Ministerpräsident Fajes al-Sarradsch und Marschall Chalifa Haftar, der die Gegenregierung in Ostlibyen unterstützt, wollten sich am Dienstag im Elysée-Palast in Paris treffen, berichtete das "Journal du Dimanche". Dies habe ein weiterer Teilnehmer, der neue UN-Gesandte für Libyen, Ghassam Salamé, bestätigt. Auf Nachfrage der Nachrichtenagentur AFP wollte Salamé den Bericht nicht kommentieren. Auch das Büro Macrons wollte weder bestätigen noch dementieren, dass ein solches Treffen in Paris geplant sei. Al-Sarradsch und Haftar hatten bereits im Mai in Abu Dhabi miteinander gesprochen. Seit dem Sturz von Libyens langjährigem Machthaber Muammar al-Gaddafi im Herbst 2011 herrscht Chaos in dem nordafrikanischen Land. Trotz der Bildung der Einheitsregierung werden weite Teile des Landes weiter von bewaffneten Milizen kontrolliert.

afp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare