Bundestagswahl 2021

FDP-Vize macht sich über Scholz Traum vom Kanzleramt lustig

Online-Bundesparteitag der SPD in Berlin. Nachdem ihn die Delegierten zum Kanzlerkandidaten nominiert haben, jubelt Olaf Scholz
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Olaf Scholz, Kanzlerkandidat der SPD, jubelt auf dem Online-Bundesparteitag der SPD.

Kubicki bezeichnet das geplante Kanzler-Triell zwischen Grüne, CDU und SPD als „unsinnig“. Die SPD liege in den Umfragewerten nur zwei Prozentpunkte vor der FDP.

Hamburg – Die FDP hat sich gegen die Idee eines geplanten Kanzler-Triells zwischen Union, Grüne und SPD ausgesprochen. Wolfgang Kubicki, bezeichnet das geplante Triell als „unsinnig“, weil der Posten für das Bundeskanzleramt vom deutschen Bundestag gewählt wird und nicht von der deutschen Bevölkerung. Außerdem werde laut dem FDP-Vizen und den aktuellen Umfragewerten „unter keinen denkbaren Umständen Kanzler der Bundesrepublik Deutschland“.

Bei den derzeitigen Umfragewerten (5. Mai 2021) vom Sozialforschungsunternehmen Forsa liegen das Bündnis 90/ die Grünen mit 28 Prozent fünf Prozentpunkte vor der Union. Die SPD liegt mit nur 14 Prozent, knapp vor der FDP. Die SPD kämpft nach den aktuellen Umfragen, um den dritten Platz. Für den FDP-Vizen Kubicki sind Scholz Ambitionen Kanzler zu werden „langsam ziemlich albern“. Auf dem vergangenen Online-Bundesparteitag der SPD am 9. Mai 2021 zeigt sich Olaf Scholz weiterhin sehr zuversichtlich. Er bezeichnet die SPD als „Partei der Stunde“ und versucht mit seinem Schlüsselbegriff, „Respekt“ offensiv im Wahlkampf aufzutreten.

Laut einer exklusiven Civey-Umfrage haben bereits -mehr als ein Viertel- der SPD-Wähler Olaf Scholz als Kanzlerkandidaten abgeschrieben. *24hamburg.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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