Knapp eine Milliarde Euro

EU will Soforthilfen gegen Jugendarbeitslosigkeit freigeben

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Nach Angaben der EU sind derzeit rund sieben Millionen junge Europäer ohne Job oder Ausbildungsplatz.

Luxemburg - EU-Staaten wie Griechenland sollen insgesamt eine Milliarde Euro Soforthilfe zur Bekämpfung der hohen Jugendarbeitslosigkeit bekommen. Die Erfahrung habe gezeigt, dass betroffene Länder die eigentlich verlangte Vorfinanzierung für Hilfsprojekte mitunter nicht leisten könnten.

Die EU-Staaten seien deswegen bereit, in diesem Jahr nicht wie vorgesehen 67 Millionen Euro, sondern knapp eine Milliarde Euro an Vorauszahlungen zu leisten, teilten die zuständigen Minister am Dienstag nach einem Treffen in Luxemburg mit. Üblich ist, dass Projekte von Regierungen vorfinanziert und die Kosten aus EU-Mitteln später erstattet werden.

Nach Angaben der EU sind derzeit rund sieben Millionen junge Europäer ohne Job oder Ausbildungsplatz. Besonders hoch ist die Jugendarbeitslosigkeitsquote laut der europäischen Statistikbehörde Eurostat in Griechenland, Spanien und Kroatien.

Die Vorauszahlungen sollen im Rahmen des Programms "Beschäftigungsinitiative für junge Menschen" fließen. In ihm stehen bis zum Jahr 2020 insgesamt rund 6,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Europäische Parlament muss den Plänen noch zustimmen.

Mitteilung des Rats

Informationen der Kommission zum Vorschlag

Arbeitslosenzahlen von Eurostat

F&A der EU-Kommission zum Thema

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