Nach G20-Gewalt

CSU wirft Opposition „gestörtes Verhältnis“ zu Linksextremisten vor

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Der CSU-Abgeordnete Florian Herrmann spricht am 20. Juli im bayerischen Landtag.

Die CSU hat SPD, Grünen und der Linkspartei falsche Toleranz gegenüber Linksextremisten vorgeworfen: „Der Kampf gegen die Polizei ist bei vielen genetisch bedingt.“

Die CSU hat SPD, Grünen und der Linkspartei ein gestörtes Verhältnis und eine falsche Toleranz gegenüber Linksextremisten vorgeworfen. „Ich erwarte von der politischen Linken: Klären Sie ihr Verhältnis zum Linksextremismus, damit das Abgrenzungsproblem nicht zum Gewaltproblem wird“, sagte der CSU-Innenpolitiker Florian Herrmann am Donnerstag im Landtag in München. „Bei vielen der Linkspartei, aber auch bei einigen der Grünen und der SPD, ist der Kampf gegen die Polizei genetisch bedingt.“

Hamburger Senat habe Mitschuld an G20-Gewalt

Mit Blick auf die Vorkommnisse am Rande des G20-Gipfels in Hamburg vor wenigen Wochen warf er dem Hamburger Senat zudem eine Mitschuld an den Gewalteskalationen rund um das linke Versammlungszentrum „Rote Flora“ im Schanzenviertel vor: „Wer über Jahre hinweg eine linke gewaltbereite anarchistische Subkultur im Hamburger Schanzenviertel duldet, ja staatlich fördert, und als Beweis der Buntheit der Hansestadt ausweist, der muss sich nicht wundern, wenn diese anarchokriminelle Saat irgendwann aufgeht.“ Die Exzesse seien das Ergebnis einer verfehlten Toleranz gegenüber linken Rechtsbrechern.

dpa

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