Bundesregierung verurteilt Taliban-Anschlag

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Begleitet von Taliban-Kämpfern gibt Sabiullah Mudschahid, ein Sprecher der Taliban, ein Interview.

Berlin - Die Bundesregierung hat den tödlichen Anschlag in Nordafghanistan auf ausländische Helfer verurteilt. Mitglieder eines Ärzteteams wurde von Taliban getötet, darunter auch eine Deutsche.

“Die Bundesregierung drängt auf gründliche Aufklärung der Umstände dieses feigen Mordes und gemeinsam mit den afghanischen Behörden auf eine Bestrafung der Urheber dieses Verbrechens“, erklärte die stellvertretende Sprecherin der Bundesregierung, Sabine Heimbach, am Samstag in Berlin.

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Bei einem Taliban-Angriff im Nordosten Afghanistans sind nach Angaben der Polizei eine deutsche und sechs amerikanische Mitarbeiter einer christlichen Hilfsorganisation getötet worden. Die Bundesregierung hat den Tod einer Deutschen in Afghanistan bestätigt. In einer Erklärung, die am Samstag in Berlin veröffentlicht wurde, hieß es: “Die Bundesregierung ist empört über den schrecklichen Anschlag im Norden Afghanistans, dem nach derzeitigem Kenntnisstand mehrere ausländische Helfer, darunter auch eine deutsche Staatsangehörige, zum Opfer gefallen sind.“ Der Vorfall unterstreiche die Notwendigkeit, “weiter zielstrebig auf eine Stabilisierung der Lage in Afghanistan hinzuwirken, in der die afghanische Regierung zunehmend die Verantwortung für die Sicherheit im Land übernehmen kann“.

dpa/dapd

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