Bürgermeister Ahlhaus CDU-Spitzenkandidat in Hamburg

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Hamburgs Erster Bürgermeister Christoph Ahlhaus (CDU) spricht am Dienstag während des CDU-Landesausschusses in Hamburg.

Hamburg - Nach dem Bruch der schwarz-grünen Koalition in Hamburg hat sich die CDU für eine mögliche vorgezogene Neuwahl im Februar aufgestellt.

Auf einer Landesausschusssitzung am Dienstagabend wählten die Christdemokraten Bürgermeister Christoph Ahlhaus trotz schlechter Umfragewerte einstimmig zum Spitzenkandidaten der Partei. Zuvor hatte der 41-Jährige die rund 300 Delegierten auf den Wahlkampf eingeschworen.

Vor mehr als einer Woche hatte die Grün-Alternative Liste (GAL) die bundesweit erste schwarz-grüne Koalition auf Landesebene nach zweieinhalb Jahren aufgekündigt. Sollte sich die Bürgerschaft nun wie vorgesehen am 15. Dezember auflösen, wählen die Hamburger voraussichtlich am 20. Februar 2011 das neue Parlament. Ahlhaus hatte erst am 25. August das Bürgermeisteramt von seinem Vorgänger Ole von Beust (CDU) übernommen, der zuvor seinen Rücktritt erklärt hatte.

Wer in welchem Bundesland regiert

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Aktuellen Umfragen zufolge zeichnet sich ein Regierungswechsel in Hamburg ab. Demnach spricht sich derzeit eine Mehrheit für ein rot-grünes Bündnis aus. Auch wünschen sich die Hamburger statt des Amtsinhabers momentan SPD-Herausforderer Olaf Scholz als neuen Bürgermeister. Offiziell nominieren wollen die Sozialdemokraten den früheren Bundesarbeitsminister am 17. Dezember. Für die GAL soll die bisherige Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk in den Wahlkampf ziehen. Ihre Wahl zur Spitzenkandidatin ist für den 13. Dezember geplant.

dapd

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