Air Berlin erstaunt über Bomben-Attrappen-Test

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Frankfurt/Main - Die Fluggesellschaft Air Berlin hat sich erstaunt über die Umstände des Bomben-Attrappen-Tests in Windhuk gezeigt.

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“Sicherheitstests stehen wir grundsätzlich sehr positiv gegenüber“, sagte eine Sprecherin der Airline der “Frankfurter Rundschau“ (Samstagausgabe). “Aber ein Test in dieser Art ist sehr ungewöhnlich.“ So sei für Air Berlin bis zum Freitag völlig unklar gewesen, ob es sich um einen realen Anschlagsversuch oder um einen Test gehandelt habe und wer der Urheber gewesen sei. Die Aktion in Namibia habe erhebliche Unregelmäßigkeiten im Betrieb der Fluggesellschaft verursacht. “Wir mussten einen zweiten Komplett-Check der Maschine und aller Passagiere vornehmen“, sagte die Sprecherin. Wegen der so entstandenen Verspätung habe die Maschine zudem in Djerba zwischenlanden müssen, weil die Crew ihr arbeitsrechtliches Zeitkontingent überschritten hatte. Mit sechs Stunden Verspätung sei die Maschine schließlich in München gelandet, wo erneut alle Gepäckstücke überprüft wurden.

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In Unternehmenskreisen herrscht nach Informationen der Zeitung zudem Unverständnis über das Verhalten des Bundeskriminalamtes. Die Behörde hatte am Donnerstag mit einer Meldung über “ein sicherheitsrelevantes Ereignis im internationalen Luftverkehr“ Befürchtungen genährt, es sei ein Anschlag auf die Air Berlin-Maschine geplant gewesen und hatte von einer “Verladung des Gepäcks in einen Airbus der Fluggesellschaft LTU/Air Berlin“ gesprochen. “Das Gepäckstück hatte keine Identifikation, war nicht für uns bestimmt und sollte nicht in unsere Maschine verladen werden“, stellte die Air-Berlin-Sprecherin klar.

dapd

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