Attentat im Irak: Politiker ermordet

Mossul - Die Parlamentswahlen im Irak im März galten als Bewährungsprobe für die junge Demokratie. Knapp drei Monate später ist einer der Abgeordneten tot - er wurde ermordet.

In der nordirakischen Stadt Mossul ist ein Politiker ermordet worden, der bei der Parlamentswahl am 7. März ein Abgeordnetenmandat errungen hatte. Nach Angaben irakischer Medien lauerten die Täter Baschar al-Akaidi am Montagabend vor dessen Haus auf. Der schwer verletzte Politiker starb kurz nach dem Attentat im Krankenhaus.

Der Abgeordnete gehörte der säkularen Al-Irakija-Liste von Ex-Regierungschef Ijad Allawi an, die als stärkste Fraktion aus der Wahl hervorgegangen war. Nach Informationen des Nachrichtensenders Al-Arabija nahm die Polizei in Mossul am Dienstag zwei Verdächtige fest. Vizepräsident Adel Abdulmahdi verurteilte das Attentat.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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