Athen kündigt neue Sparrunden an

Athen - Die griechische Regierung hat weitere Einsparungen und Kürzungen angekündigt. Betroffen sind diesmal die Renten-, Pensions- und Krankenkassen. Sonst drohe der Kollaps, heißt es.

 “Wenn wir jetzt nichts unternehmen, werden die Kassen zusammenbrechen. Ohne Reformen wird es keine Renten geben“, sagte Griechenlands Arbeitsminister Andreas Loverdos am Montag im Fernsehen.

Unter anderem soll die Zahl der Renten- und Pensionskassen in Griechenland von heute 13 auf nur noch 3 reduziert werden. Damit soll das System übersichtlicher werden. Rentner, die mehr als 1400 Euro monatlich erhalten, sollen stufenweise zwischen 3 bis 9 Prozent an Solidaritätsabzüge hinnehmen. Diese Abzüge sollen in die Rentenkassen fließen, um damit Menschen mit kleinen Renten zu unterstützen.

Damit ein Arbeitnehmer die volle Rente erhalten kann, muss er 40 Jahre lang gearbeitet haben und mindestens 60 Jahre alt sein. Bislang galt die Faustregel: 37 Jahre Arbeit und mindestens 58 Jahre alt. Zudem werden Frührenten für alle nicht behinderte Menschen abgeschafft. Details des Gesetzentwurfes sollten in den kommenden Tagen bekanntwerden.

dpa

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