Der IS taumelt

Aktivisten: Mehr als 150 Tote bei Kämpfen in Syrien

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Auch in Al-Rakka werden seit Wochen erbitterte Kämpfe zwischen Soldaten der Syrischen Demokratischen Kräfte und der Terrormiliz Islamischer Staat ausgefochten.

Bei Kämpfen zwischen syrischen Regierungstruppen und der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Syrien sind laut Aktivisten mehr als 150 Kämpfer getötet worden.

Hama - Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Sonntag mitteilte, wurden bei den Kämpfen in und um die Stadt Ukajribat in der Provinz Hama binnen 24 Stunden etwa 120 IS-Dschihadisten getötet, auf der Gegenseite starben demnach mindestens 35 Kämpfer. 

Die Terrormiliz IS verliert immer mehr wichtige Gebiete in Syrien

Die Stadt ist dieletzte IS-Hochburg in der zentralsyrischen Provinz Hama, ansonsten kontrollieren die Dschihadisten dort nur noch eine Handvoll Dörfer. Regierungstreue Truppen hatten Ukajribat Freitagnacht eingenommen, wurden dann aber durch eine Gegenoffensive des IS wieder weitgehend zurückgedrängt, wie der Chef der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, sagte. Unterstützt von Artilleriefeuer und Angriffen der syrischen und russischen Luftwaffe konnten die Dschihadisten laut den für Medien kaum überprüfbaren Angaben der Beobachtungsstelle am Sonntagmorgen aus der Stadt vertrieben werden.

Der US-Sonderbeauftrage fordert keine Gnade beim Kampf gegen IS-Mitglieder

Auch in der Stadt Al-Rakka, die als Hauptstadt des IS in Syrien gilt, stieß ein von Kurden angeführtes Bündnis bis in die Altstadt vor und übernahm dort die Kontrolle. Damit hätten die Syrischen Demokratischen Kräfte (SDF) rund 65 Prozent der Stadt unter Kontrolle gebracht, erklärte ein Sprecher der Allianz.

Die SDF hatten Anfang Juni mit der Offensive auf die Stadt im Norden des Landes begonnen. Sechs Viertel Al-Rakkas stünden noch unter Kontrolle der Dschihadisten, erklärte ein Sprecher. Nach UN-Angaben befinden sich noch rund 20 000 Zivilisten in der Stadt.

Nach einem Rückzugsabkommen des IS mit der libanesischen Schiitenmiliz Hisbollah kamen die ersten hundert von rund 400 IS-Kämpfern in der ostsyrischen Stadt Dair as-Saur an. Der IS hatte im Libanon ein kleines Gebiet an der Grenze zu Syrien beherrscht. Das Abkommen mit der Hisbollah sieht vor, dass die Kämpfer das Gebiet räumen und in das syrische Grenzgebiet zum Irak abziehen. Der US-Sonderbeauftragte für die Anti-IS-Koalition, Brett McGurk, hatte den Abzug der Terroristen aus dem Libanon scharf kritisiert und gesagt, dassIS-Mitglieder auf dem Schlachtfeld getötet werden sollten.

AFP

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