Mit 100 statt 50 und 125 statt 70 km/h unterwegs

Rücksichtslose Raser gefährden im Kreis Warendorf zwei Kinder

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Warendorf - Zwei rücksichtlose Raser - ein 26-jähriger Mann und eine 39-jährige Frau - haben am Freitag bzw. Montag im Kreis Warendorf fahrlässig Kinder gefährdet. Das hat die Polizei mitgeteilt. Ganz konkret: Kurz vor dem Autofahrer hatte ein Kind die Straße überquert, bei der Autofahrerin selbst saß laut Polizei "ein sehr junges Kind" mit im Auto.

"Einhalten von Höchstgeschwindigkeiten? Fehlanzeige. Die Polizei hat wieder zwei unrühmliche Beispiele für zu schnelles Fahren im Kreis Warendorf", beginnt die Pressemitteilung.

Bereits am Freitag, 19. Januar, sei ein 26-Jähriger wegen überhöhter Geschwindigkeit ins Visier des Lasermessgeräts der Einsatzkräfte geraten. "Der junge Mann war gegen 14.45 Uhr mit seinem Pkw auf der Raiffeisenstraße in Hoetmar in Fahrtrichtung Ortsausgang unterwegs. Anstelle der erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h fuhr der Autofahrer mit der doppelten Geschwindigkeit innerhalb der geschlossenen Ortschaft. 

Für diese mehr als deutliche Geschwindigkeitsüberschreitung von 50 Km/h werden für den 26-Jährigen ein Bußgeld von 200 Euro, zwei Punkte und ein einmonatiges Fahrverbot fällig. Kurz bevor der Fahrzeugführer mit seinem Pkw die Messstelle passierte, überquerte hier ein Kind die Fahrbahn. Glücklicherweise kam es nicht zu einer Gefährdung des Kindes", so die Polizei.

Der zweite Vorfall habe sich dann am Montag, 22. Januar auf der B 58 in Wadersloh ereignet. "Zu diesem Zeitpunkt regnete es, die Straße war nass, es herrschte schlechte Sicht und die Fahrbahn befindet sich in keinem guten Zustand. Das hielt eine 39-Jährige nicht davon ab, die Bundesstraße mit ihrem Pkw mit einer Geschwindigkeit von 125 hm/h zu befahren. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt in diesem Straßenabschnitt 70 km/h. 

Für die 55 km/h zu schnelles Fahren drohen der 39-Jährigen 240 Euro Bußgeld, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot. Bemerkenswert war hier, dass sich in dem Auto der 39-Jährigen ein sehr junges Kind befand", schreibt die Polizei, die auch weiterhin Geschwindigkeitskontrollen durchführen wird. - eB

Quelle: wa.de

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