Zwei Banden von Wuppertal aus auf Beutezug

WUPPERTAL - Ein Einbruch in Gevelsberg ist zwei südosteuropäischen Einbrecherbanden zum Verhängnis geworden. Weil die Polizei in der Nähe des Tatorts Verdächtige aufgegriffen und unter intensive Beobachtung gestellt habe, seien zwei Banden mit insgesamt 32 Mitgliedern ermittelt worden.

Das sagte ein Sprecher der Wuppertaler Staatsanwaltschaft am Freitag. Bei den Ermittlungen seien Maßnahmen wie im Bereich der Organisierten Kriminalität eingesetzt worden, etwa die Observation durch Spezialeinheiten.

Neun der Verdächtigen sitzen bereits in Untersuchungshaft. Die Banden hätten sich auf frei stehende Einfamilienhäuser konzentriert, in die sie über Türen oder Fenster auf der Rückfront eingedrungen seien.

Bislang seien beiden Banden 63 Einbrüche in 32 Städten quer durch Nordrhein-Westfalen, in einem Fall bis nach Hessen zuzuordnen: Ahlen, Anröchte, Beckum (2 Fälle), Bielefeld (2), Bochum (4), Castrop-Rauxel (2), Datteln, Düsseldorf (2), Elsdorf, Ennepetal, Erkrath (2), Erwitte (2), Essen (5), Gevelsberg (2), Grevenbroich (2), Gütersloh, Hagen (6), Heiligenhaus, Herne (3), Hilden (2), Hünstetten (Hessen), Köln, Lippstadt, Monheim am Rhein, Oberhausen, Oelde, Rüthen, Schermbeck, Velbert (7), Warendorf, Wuppertal (4).

Die Verdächtigen, 24 Männer und 8 Frauen, seien zwischen 16 und 56 Jahre alt. Sie hätten Schmuck, Uhren, Bargeld und leicht zu transportierende technische Geräte erbeutet.

Bei Durchsuchungen sei eine Vielzahl von Schmuckstücken und weiteres Diebesgut sichergestellt worden. Den Festgenommenen drohen wegen schweren Bandendiebstahls bis zu zehn Jahre Haft. - dpa

Quelle: wa.de

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