Bundesgartenschau-Gesellschaft stimmt für Metropole Ruhr

IGA soll 2027 kommen - finale Entscheidung steht aber noch aus

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Übergabe der Bewerbung für die IGA 2027: (v.l.) Jochen Sandner, Geschäftsführer der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft, Ulrich Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Helmut Selders, Präsident Bund deutscher Baumschulen und Josef Hovenjürgen, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung.

Essen - Der Verwaltungsrat der Deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft (DBG) hat laut einer aktuellen Pressemitteilung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) entschieden: Die Internationale Gartenausstellung (IGA) soll 2027 in der Metropole Ruhr stattfinden. Jetzt geht es bis Ende 2017 an die Ausarbeitung von Projekt- und Finanzplänen, dann erst werden politische Gremien und der RVR final beurteilen, ob das Event in elf Jahren tatsächlich durchgeführt wird.

DBG-Geschäftsführer Jochen Sandner ist demnach sicher, "dass sich die IGA Metropole Ruhr in zehn Jahren nationalen und internationalen Besuchern als eine moderne, besonders lebenswerte Region präsentieren wird."

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hatte gemeinsam mit der Emschergenossenschaft die Bewerbung für das Ruhrgebiet vorbereitet. "Getragen werden soll die Internationale Gartenausstellung von den 53 Kommunen und vier Kreisen der Metropole Ruhr, von Verbänden wie Emschergenossenschaft und Lippeverband, der regionalen Wirtschaft und bürgerschaftlichem Engagement gemeinsam mit dem Land NRW", heißt es.

RVR-Regionaldirektorin Karola Geiß-Netthöfel, Josef Hovenjürgen, Vorsitzender der RVR-Verbandsversammlung und Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, freuen sich laut der Mitteilung über den Zuschlag: "Das Vertrauen in unsere Bewerbung ist Auszeichnung und Ansporn zugleich, dieses Großereignis im Teamwork einer ganzen Region zu stemmen", so die erste gemeinsame Reaktion. 

Hier gibt es mehr Infos zur IGA 2027

Karola Geiß-Netthöfel: "Die Landschaftsparks, Halden und Gärten in der Metropole Ruhr sind bereits innovative Beispiele für regionale Stadt- und Freiraumplanung. Mit der Grünen Hauptstadt Europas Essen 2017, InnovationCity Ruhr und der klimametropole RUHR.2022 macht sich das Ruhrgebiet in den nächsten zehn Jahren gemeinsam auf den Weg, Modellregion für Grüne Infrastruktur zu werden. Die IGA 2027 wird dabei den krönenden Abschluss bilden." 

Josef Hovenjürgen ergänzt: "Unser Ziel ist es, eine lebenswerte Stadtlandschaft zu gestalten und gleichzeitig die Wirtschaftskraft unserer Region zu stärken. Konkret heißt das, Investitionen im grünen Sektor anzustoßen, Arbeits- und Ausbildungsplätze zu schaffen und das Image zu verbessern." 

"Die Emschergenossenschaft freut sich darauf, mit wesentlichen Aspekten des Emscher-Umbaus wie der neuen lebendigen Emscher in Dortmund sowie dem neuen Emscher-Delta in Dinslaken Teil der IGA zu sein", so Dr. Uli Paetzel. 

Im nächsten Schritt müsse nun das in der Machbarkeitsstudie zur IGA 2027 vorgeschlagene Konzept gemeinsam mit den Städten und Kreisen des RVR und weiteren Partnern konkretisiert werden. 

"Hierzu wird ein Projekt- und Finanzplan erarbeitet. Bis Ende 2017 soll der Prozess abgeschlossen sein. Auf dieser Grundlage entscheiden die politischen Gremien in den Städten und im RVR abschließend, ob das Ruhrgebiet die IGA 2027 durchführen kann. In Deutschland findet die IGA in der Regel alle zehn Jahre statt. 2017 wird die Internationale Gartenausstellung in Berlin eröffnet", heißt es abschließend.

Quelle: wa.de

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