Spürhündin „Edda“ findet Drogen im Wert von 200 000 Euro

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Sie hat zwei Drogenkuriere erwischt: Hündin Edda

HAMM/BECKUM - Zollbeamte haben auf der A2 in Hamm und Beckum vergangene Woche zwei Drogenkuriere erwischt. Drogenspürhündin Edda schlug zweimal an - sie entdeckte Marihuana und Heroin im Wert von 200 000 Euro.

Hier waren die Drogen versteckt.

Wie die Pressestelle des Hauptzollamts Dortmund am Dienstag mitteilt, kontrollierten die Zollbeamten am vergangenen Mittwoch auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover einen in Polen zugelassenen Pkw. Sie zogen den Wagen aus dem fließenden Verkehr auf den Rastplatz „Stettin“ zwischen Hamm-Uentrop und Beckum. Nachdem der 35-jährige, polnische Fahrer widersprüchlich auf Fragen zur Reise antwortete, entschlossen sich die Beamten, Drogenspürhündin „Edda“ einzusetzen. Die neunjährige, belgische Schäferhündin, machte sich freudig ans Werk und zeigte schon bald durch energisches Kratzen im Bereich des Kofferraums das Vorhandensein von Rauschgift an.

„Da „Eddas“ Erfolgsquote bisher bei 100 Prozent lag, wurde das Auto zu einer nahegelegenen Werkstatt verbracht und genauer untersucht“, sagte Uwe Jungesblut, Pressesprecher beim Hauptzollamt Dortmund. Und auch diesmal hatte sich die Hundedame nicht getäuscht. Aus dem zusätzlich verbauten Gastank wurden 12,5 Kilo Marihuana und 1,4 Kilo Heroin ans Tageslicht befördert. Zollhündin „Edda“ hat die reichlichen Streicheleinheiten und Lobeshymnen der menschlichen Kollegen nach der Kontrolle sehr genossen.

Nur einen Tag später, am 19. April, kontrollierten die Zöllner einen 28-jährigen Polen auf der Raststätte „Rhynern-Süd“ auf der Autobahn 2 in Fahrtrichtung Hannover. Da der Mann bei der Kontrolle sichtlich nervös agierte, wurde ein Drogenwischtest durchgeführt, der sofort positiv auf Betäubungsmittel reagierte.

„In diesem Auto wurden ebenfalls im Gastank 8,2 Kilo Marihuana aufgefunden. Zusammen mit dem Aufgriff am Vortag hat der Zoll Drogen im Wert von über 200.000 Euro beschlagnahmt, die nach Abschluss der Strafverfahren endgültig vernichtet werden“, so Jungesblut weiter.

Die beiden Beschuldigten wurden vorläufig festgenommen und in Polizeigewahrsam verbracht. Sie erwartet ein Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Die weiteren Ermittlungen hat das Zollfahndungsamt in Essen übernommen.

Quelle: wa.de

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