Holländer geht mit sechs Kilo Marihuana ins Netz

DORTMUND - Fahndern des Hauptzollamts Dortmund ging am Montag auf der A2  in Fahrtrichtung Hannover ein 30-jähriger Holländer ins Netz, der in seinem Fahrzeug knapp sechs Kilo Marihuana mit einem Schwarzmarktwert von etwa 54.000 Euro transportiert.

Die Zollbeamten zogen das Fahrzeug mit dem niederländischen Kennzeichen in Höhe Dortmund aus dem fließenden Verkehr. Der Fahrer, ein 30-jähriger Niederländer, verließ gleich zu Beginn der Kontrolle sein Auto und kam den Zöllnern entgegen. Er musste mehrfach aufgefordert werden, sich wieder in sein Fahrzeug zu setzen und erweckte einen sehr nervösen Eindruck.

Dieses Verhalten und widersprüchliche Angaben zum Ziel und Zweck seiner Reise nahmen die Beamten zum Anlass, sich den Pkw genauer anzusehen. Der Mann wurde aufgefordert, zwei Umzugkartons zu öffnen, die sich in seinem Kofferraum befanden. Nach dem Öffnen der Kartons war den Zöllner schnell klar, warum der Holländer so nervös war. Insgesamt zwölf eingeschweißte Klarsichttüten mit Marihuana wurden beschlagnahmt.

„Knappe sechs Kilo Marihuana mit einem Schwarzmarktwert von etwa 54.000 Euro hat der Beschuldigte transportiert“, so Uwe Jungesblut, Pressesprecher des Hauptzollamts Dortmund. Der Mann wurde vorläufig festgenommen. Ihn erwartet ein Strafverfahren wegen der Einfuhr einer nicht geringen Menge Betäubungsmittel in das Bundesgebiet. Die weiteren Ermittlungen führt das Zollfahndungsamt in Essen. - WA

Quelle: wa.de

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