Zigarren rauchen – aber welche?

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Zigarren werden mit einem speziellen Messer angeschnitten, bevor man sie raucht.

Sie sind lang oder kurz, dick oder dünn, hell oder dunkel. Wer eintauchen möchte in die geheimnisvolle Welt der Zigarren, wird schnell feststellen: Aus dem riesigen Angebot eine gute Zigarre auswählen ist gar nicht so leicht.

Im südamerikanischen Raum sind Zigarren seit vielen Jahrhunderten bekannt. Schon die alten Azteken und Maya schätzten die gerollten Tabakblätter, die einen so herrlichen Geruch freisetzen, wenn man sie raucht. Nachdem Christoph Kolumbus auf einer seiner Erkundungstouren im heutigen San Salvador gelandet war, brachte er die Tabakblätter mit nach Europa.

Zigarren-Tabak: Europa oder Kuba?

Heute wird Tabak überall auf der Welt angebaut. Sogar Deutschland und Holland erzielen passable Qualitäten. Im Klima Südamerikas und Indonesiens wachsen die Tabakpflanzen allerdings deutlich besser. Das Aroma von Zigarren aus diesen Anbaugebieten wird mit Tabak aus Europa bei weitem nicht erreicht. Und echte Kenner schwören auf Qualität aus Kuba – die Zigarren von der Karibikinsel gelten als die besten der Welt.

Auf die richtige Mischung kommt es an

Jede Zigarre wird aus getrockneten, fermentierten Tabakblättern gerollt. Diese werden mit einem Umblatt umschlossen und zum Schluss mit einem Deckblatt umwickelt. Welche Tabak-Sorte sich genau im Inneren verbirgt, ist das Geheimnis des jeweiligen Herstellers. Viele verwenden Mischungen verschiedener Sorten. Je nach Mischung schmecken die Zigarren eher mild oder eher würzig.

Helle und dunkle Zigarren

Keinesfalls sollte man sich von der Farbe beeinflussen lassen, wenn man Zigarren kauft. Der Bundesverband der Zigarrenindustrie erklärt, dass dunkle Zigarren nicht unbedingt stark und helle nicht unbedingt leicht sein müssen. Ähnlich wie bei weißen und roten Weinen gibt es auch bei Zigarren jede Richtung in jeder Farbe. Der persönliche Geschmack entscheidet. Um zu entscheiden, welche Richtung es sein soll, empfiehlt sich ein Besuch bei einem guten Zigarrenhändler. Auch im Internet gibt es Zigarren-Shops mit ausführlichen Hintergrundinformationen zum Thema Zigarren, zum Beispiel noblego.de.

Tipps für Einsteiger

Da das Rauchen von Zigarren einige Zeit dauert, sollten Einsteiger nicht gleich zu einem 20 Zentimeter langen Modell greifen. Kenner behaupten, dass man sich das Rauchen erarbeiten muss. Dazu gehört auf jeden Fall Zeit. Keine Zigarre mag es, so schnell geraucht zu werden wie eine Zigarette. Die Hitze, die durch das schnelle Rauchen entsteht, beeinträchtigt den Geschmack. Besser ist es, etwa einen Zug pro Minute zu nehmen. Auf diese Weise kann die Zigarre immer wieder abkühlen.

Ebenso wichtig für den Geschmack ist es, die Glut durch die Asche zu schützen. Daher sollte die Asche nicht sofort abgestreift werden. Auch das Inhalieren des Rauches ist unter Liebhabern verpönt. „Nur Nase und Gaumen können die Nuancen erforschen, die die vielfältigen Tabakaromen bieten“, erklärt das Zigarrenhandbuch des Bundesverbands der Zigarrenindustrie.

Quelle: wa.de

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