Zehn Jahre Haft für  Schlosspark-Killer

+
Der mutmaßliche Düsseldorfer Schlosspark-Killer ist wegen des blutigen Überfalls auf einen Makler und dessen Frau zu zehn Jahren Haft verurteilt worden.

DÜSSELDORF - Für den unheimlichen Überfall auf einen Makler muss der mutmaßliche Düsseldorfer Schlosspark-Killer für zehn Jahre hinter Gitter. Der Mordprozess gegen ihn wurde abgetrennt.

Der mutmaßliche Düsseldorfer Schlosspark-Killer ist wegen des blutigen Überfalls auf einen Makler und dessen Frau zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Das Düsseldorfer Landgericht sprach den 41-Jährigen am Dienstag wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung schuldig. Der 41-jährige Angeklagte hatte die Attacke auf den Makler und dessen Frau gestanden.

Er soll zudem einen Mord begangen und die Leiche in einem Düsseldorfer Schlosspark verscharrt haben. Dies bestreitet er. Der Mordfall wurde nun abgetrennt und soll im Sommer neu verhandelt werden.

Der 55-jährige Makler war von dem maskierten und schwer bewaffneten Mann abgepasst worden, als er gerade mit dem Auto zur Arbeit fahren wollte. Der Täter hatte die Hände des Opfers bereits im Auto mit Klebeband gefesselt, als die Frau des Maklers vorbeikam und ihren Mann in Todesangst sah.

Der Maskenmann stach daraufhin mehrfach mit einem Messer auf den Makler ein. Als dessen Frau ihm zur Hilfe kam, verletzte der Messerstecher auch sie mit einem Stich in die Achselhöhle und richtete eine Schalldämpfer-Pistole auf ihr Gesicht.

Der Angeklagte hatte ausgesagt, er habe sich rächen wollen, weil der Makler ihm entgegen seiner Zusage keine neue Wohnung vermittelt habe. Er habe seinem Peiniger keine neue Wohnung zugesagt, hatte der Makler im Zeugenstand beteuert. Es sei keine frei gewesen.

Der 41-Jährige war bei dem Überfall mit Schalldämpfer-Pistole, Elektroschocker, Handschellen und Messer bewaffnet. Nach einer spektakulären Verfolgungsjagd samt Polizeihubschrauber konnte er schließlich festgenommen werden. In seiner Wohnung stießen die Beamten auf persönliche Unterlagen des Mordopfers. - dpa

Quelle: wa.de

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare