Zehn Jahre Haft gegen mutmaßlichen Hogesa-Messerstecher gefordert

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Symbolbild

Wuppertal - Ein Angeklagter aus der Hogesa-Szene soll für eine lebensgefährliche Messerattacke vor dem Autonomen Zentrum in Wuppertal zehn Jahre hinter Gitter. Der Staatsanwalt beantragte die Haftstrafe gegen den 25-Jährigen am Freitag wegen versuchten Totschlags.

Für seine beiden mutmaßlichen Komplizen fordert er eineinhalb Jahre sowie ein Jahr Haft wegen gefährlicher Körperverletzung. Der 25 Jahre alte Hauptangeklagte soll sein 54-jähriges Opfer aus der linksautonomen Szene am Eingang des Zentrums mit acht Messerstichen in den Rücken beinahe umgebracht haben. Das Opfer musste 20 Tage ins künstliche Koma versetzt werden. 

Die drei Männer aus der Hogesa-Szene waren von Besuchern des Autonomen Zentrums als Rechtsradikale erkannt und hinausgeworfen worden. Vor der Tür hatte sich dann die Bluttat ereignet. Das spätere Opfer habe ihn mit einer Bierflasche angegriffen und am Kopf getroffen, hatte der 25-Jährige behauptet. Aus Angst vor weiteren Übergriffen habe er in Panik das Messer gezogen und ihm in den Rücken gestochen. Das Opfer hatte einen deutlich anderen Tathergang als der mutmaßliche Messerstecher geschildert. Der 25-Jährige habe ihn am Tatabend angegriffen und zugestochen. Er habe in Notwehr mit einer Bierflasche zugeschlagen. - lnw

Quelle: wa.de

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