Zahl der Einbürgerungen in NRW weiter rückläufig

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DÜSSELDORF - Die Zahl der Einbürgerungen in NRW geht weiter zurück. Im vergangenen Jahr erhielten nach Angaben des Statistischen Landesamtes 27.737 Ausländer in Nordrhein-Westfalen einen deutschen Pass.

Das waren 6,4 Prozent weniger als im Jahr davor und erstmals seit 2009 wieder weniger als 28 000. Weit mehr als ein Viertel - 28,4 Prozent - der Eingebürgerten hatten zuvor die türkische Staatsangehörigkeit. An zweiter Stelle der neuen Bundesbürger in NRW stehen frühere Polen (5,5 Prozent) und ehemalige Marokkaner (4,4 Prozent).

Knapp drei Viertel aller Eingebürgerten im vergangenen Jahr war zwischen 10 und 40 Jahre alt. Und die Hälfte von ihnen lebte zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung bereits seit mindestens 15 Jahren in Deutschland, weitere 40 Prozent war immerhin schon acht bis 14 Jahre lang im Land. - dpa

Quelle: wa.de

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