Zahl der Ausländer steigt - 2014 über zwei Millionen

DÜSSELDORF - In Nordrhein-Westfalen leben so viele Ausländer wie seit 18 Jahren nicht mehr. Wie das Statistische Landesamt am Montag in Düsseldorf mitteilte, lebten Ende 2014 fast 2,1 Millionen Ausländer in dem Bundesland. Das waren 5,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Zuletzt gab es 1997 eine ähnlich hohe Anzahl von Ausländern, wie eine Sprecherin erklärte. Danach sind die Zahlen etwas gesunken, seit 2010 steigen sie laut Statistik wieder an.

Von den 2,1 Millionen stammen gut eine halbe Million Menschen aus der Türkei. Damit bilden sie die größte ausländische Nationalitätengruppe. Auf Rang zwei und drei liegen Polen (185.000) und Italiener (132.000). Die meisten Immigranten, die nicht aus Europa kommen, sind aus Marokko eingereist. Mit fast 35.000 Einwanderern liegen sie vor Menschen aus Syrien, China und dem Irak.

Fast jeder zehnte Ausländer in NRW wohnt in Köln. In Düsseldorf lebt mit zirka 6000 Japanern über die Hälfte aller Japaner in NRW.

Gut zwei Drittel aller Ausländer sind schon seit mindestens acht Jahren in Nordrhein-Westfalen. Somit könnten sie einen Anspruch auf Einbürgerung geltend machen, teilte das Landesamt weiter mit.

Die Behörde beruft sich mit ihrer Statistik auf das Ausländerzentralregister des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge. - dpa

Quelle: wa.de

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