Wohnungen von 15 Rockern in NRW durchsucht

MÖNCHENGLADBACH - In neun nordrhein-westfälischen Orten ist die Polizei am Donnerstagmorgen wieder mit Razzien gegen Mitglieder der Rockerszene vorgegangen. Ziel waren Privatwohnungen von 15 weiteren Anhängern der rivalisierenden Rockerclubs Bandidos und Hells Angels.

Wie die Polizei mitteilte, sollen sie an der Massenschlägerei im Januar in Mönchengladbach beteiligt gewesen sein.

Damals waren etwa 100 Rocker mit Ketten, Baseballschlägern und Messern aufeinander losgegangen, drei Mitglieder der Hells Angels wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Die Mordkommission "Kutte" ermittelt deshalb wegen dreifachen versuchten Mordes und außerdem wegen schweren Landfriedensbruchs.

Bei den Razzien in Mönchengladbach, Viersen, Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Essen, Siegburg, Eitorf und Köln suchten die Beamten nach Beweismitteln. Eine erste Bilanz der Durchsuchungen könne voraussichtlich am späten Donnerstagvormittag gezogen werden, sagte ein Polizeisprecher. - lnw

Quelle: wa.de

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