Wohnfläche in Nordrhein-Westfalen wird knapper

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Düsseldorf - Die Lage auf dem Wohnungsmarkt hat sich im vergangenen Jahr in Nordrhein-Westfalen weiter verschärft. Während die Zahl der Einwohner 2015 um 1,3 Prozent nach oben kletterte, stieg die Zahl der Wohnungen nur um 0,4 Prozent an, wie das Statistische Landesamt mitteilte.

Damit ging die verfügbare Wohnfläche pro NRW-Bürger um 0,3 Quadratmeter zurück. Vor allem in den Ballungszentren und in beliebten Studentenstädten ist Wohnraum knapp. Der Deutsche Mieterbund und die Studierendenwerke fordern seit Jahren, dass in Nordrhein-Westfalen mehr für den Ausbau von bezahlbarem Wohnraum getan werden müsse. 

Die 8,89 Millionen Wohnungen, die es Ende 2015 in NRW gab, waren laut Statistik im Schnitt 90,3 Quadratmeter groß und hatte 4,3 Zimmer inklusive Küche. Während sich die Menschen in den ländlichen Kreisen Höxter (109,6 Quadratmeter), Coesfeld (109,1) und Steinfurt (108,4) die größten Wohnungen leisten konnten, lebten sie in Düsseldorf (76,0), Duisburg (75,6) und Gelsenkirchen (74,8) auf deutlich kleinerem Raum. - dpa

Quelle: wa.de

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